Dieselpreise fallen unter die 2-Euro-Marke
Erstmals seit Anfang März liegt der Dieselpreis im bundesweiten Tagesdurchschnitt wieder unter 2 Euro pro Liter. Diese wichtige Grenze wurde bereits am Freitag mit einem Preis von 1,999 Euro pro Liter unterschritten, wie aktuelle Daten zeigen. Am Samstag und Sonntag fiel der Preis weiter auf 1,985 und 1,984 Euro pro Liter. Zuletzt war Diesel am 3. März günstiger als jetzt. Am 7. April, während der Hochphase der Preissteigerungen rund um Ostern, hatte der Kraftstoff noch 2,447 Euro gekostet.
Preisentwicklung von Diesel und E10
Auch der Preis für Superbenzin der Sorte E10 hat sich am Wochenende leicht verringert und liegt nun bei 1,968 Euro pro Liter. Damit nähern sich die Preise für Diesel und E10 immer mehr an. In der Regel ist Diesel aufgrund einer niedrigeren Besteuerung günstiger als E10. Allerdings ist der Dieselpreis anfälliger für Preisschwankungen, da ein größerer Teil des Kraftstoffs importiert wird. Dies führte dazu, dass Diesel E10 kurz nach dem Beginn des Krieges im Iran überholt hat, ähnlich wie bereits 2022 nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs. Der Iran-Konflikt hat also auch Auswirkungen auf die Kraftstoffpreise.
Einfluss des Tankrabatts
Ein wesentlicher Faktor für den jüngsten Rückgang des Dieselpreises ist der seit Anfang Mai geltende „Tankrabatt“ von 16,7 Cent pro Liter. Im Vergleich zum 30. April, dem letzten Tag vor der Einführung der Steuervergünstigung, ist der Dieselpreis um 23,1 Cent gesunken. Dies bedeutet, dass Diesel sich deutlich stärker verbilligt hat als E10, dessen Preis im gleichen Zeitraum nur um 15,8 Cent gesenkt wurde. Die Frage bleibt, wo die Entlastung für Autofahrer bleibt.
Preisschwankungen und regionale Unterschiede
Ob der Dieselpreis unter 2 Euro bleibt, ist derzeit ungewiss, da die Ölpreise wieder ansteigen. Am Montagmorgen war Diesel an vielen Tankstellen in Städten wie Berlin, Hamburg und München jedoch weiterhin für deutlich unter 2 Euro erhältlich, teilweise sogar für weniger als 1,90 Euro. Die Spritpreise variieren jedoch stark je nach Region, Tankstelle und Tageszeit.
Optimale Tankzeiten
- In der Regel sind die Preise am späten Vormittag am günstigsten.
- Um 12 Uhr mittags steigen die Preise häufig deutlich an.
- Nachmittags und am folgenden Vormittag sinken die Preise in der Regel wieder.
Die Einführung der 12-Uhr-Regel hat dazu geführt, dass viele Autofahrer versuchen, ihre Tanks am Vormittag zu füllen, um von den niedrigeren Preisen zu profitieren. Zudem sollten Autofahrer sich auf den kommenden Blitzermarathon vorbereiten.
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Quellen: t-online
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