Fußball
Manchester City reagiert verärgert auf Haaland-Gerüchte: Drohung an Real Madrid ausgesprochen
04.06.2026, 11:40 Uhr
Bei Real Madrid tobt ein Wettstreit um das Präsidentenamt, in dem zwei prominente Kandidaten um die Gunst der Wähler buhlen. Dabei werden großspurige Versprechungen gemacht, wie der Kader verstärkt werden soll. Besonders die Nennung von Erling Haaland als möglicher Neuzugang sorgt für erhebliche Aufregung.
Der Präsidentschaftskandidat Enrique Riquelme kündigte an, dass er Erling Haaland nach Madrid holen wolle, sollte er die Wahl gewinnen. Diese Äußerung stieß bei Manchester City, dem aktuellen Verein des norwegischen Stürmers, auf heftige Kritik. Der Klub drohte mit rechtlichen Schritten.
„Es besteht keine Möglichkeit“, dass Haaland zu Real Madrid wechselt, wurde Manchester City in verschiedenen Medien zitiert. Es existiere „keine Vertragsklausel, die dies ermöglichen würde“. Zudem prüfe der Verein „rechtliche Schritte wegen der Verwendung des Bildes unseres Spielers in diesem Zusammenhang“.
Wettbewerb um die Wählergunst
Riquelme und der amtierende Präsident Florentino Perez liefern sich einen Wettlauf um die Stimmen der Wähler. Perez hatte angekündigt, im Falle seiner Wiederwahl den ehemaligen Real-Coach José Mourinho als Nachfolger von Álvaro Arbeloa zu installieren. Darüber hinaus plant er, den ehemaligen Bundesligaprofi Ibrahima Konaté nach dessen Abgang von Liverpool ablösefrei zu verpflichten.
Riquelme konterte diese Ankündigungen mit dem Versprechen, Haaland nach Madrid zu holen. Er äußerte sich bei Antena 3 und betonte, dass er auch ein Auge auf Citys Mittelfeldspieler Rodri geworfen habe. Laut Riquelme besitze Haaland eine Ausstiegsklausel und wolle nach Madrid wechseln.
Manchester City wies die Berichte aus Spanien entschieden zurück: „Die Informationen über die Zukunft von Erling Haaland sind falsch“, wurde der Klub in Medienberichten zitiert. Auch die Vertreter von Haaland, seine Agentin Rafaela Pimenta und sein Vater Alf-Inge Haaland, äußerten sich zu den Gerüchten: „Das ist alles sehr unterhaltsam, aber nicht wahr. Wir wünschen beiden Kandidaten bei den Wahlen in Madrid alles Gute.“
Die Situation verdeutlicht die Spannungen zwischen den beiden Klubs und die Herausforderungen, die mit der öffentlichen Wahrnehmung von Spielertransfers verbunden sind. Zudem gibt es Berichte über Tränengaseinsatz der Polizei gegen Lehrerproteste in der Nähe der WM-Fanmeile, die die Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen.
Ein weiteres Thema, das die politische Landschaft beeinflusst, ist die Entscheidung von Grüne, SPD und Linke, Konsequenzen zu ziehen und ihre Accounts auf X inaktiv zu setzen.
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Quellen: n-tv
Bildquelle: depositphotos