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Kramer erzählt von fehlender Trainingslust bei französischen Spielern nach dem WM-Aus

Christoph Kramer kritisiert die französischen Spieler nach der 0:2-Niederlage gegen Spanien im WM-Halbfinale. Er bemängelt deren mangelnde Trainingsbereitschaft und die fehlenden Laufwege, die entscheidend für den Erfolg wären.

Kramer erzählt von fehlender Trainingslust bei französischen Spielern nach dem WM-Aus
Vitalii Vitleo / Shutterstock.com

Ausblick / Was als Nächstes zu erwarten ist: Nach dem enttäuschenden Halbfinal-Aus der französischen Nationalmannschaft bei der WM 2026 gegen Spanien, wird die Diskussion über die Trainingsmethoden und die Einstellung der Spieler an Intensität gewinnen. Christoph Kramer, Weltmeister von 2014 und ZDF-Experte, hat klare Worte gefunden und die Herangehensweise der französischen Profis scharf kritisiert.

Erwartung

Die „Equipe Tricolore“ musste sich im entscheidenden Spiel mit 0:2 geschlagen geben. Die Analyse von Kramer zeigt, dass die französischen Spieler in der entscheidenden Phase des Turniers nicht die nötige Motivation und Disziplin aufbrachten, um sich auf die Herausforderungen einzustellen. Die Diskussion um die Trainingskultur könnte in den kommenden Tagen an Bedeutung gewinnen, insbesondere im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Teams.

Aktueller Stand

Nach der Niederlage äußerte Kramer im ZDF: „Man hat bei Frankreich im Anlaufverhalten gesehen, dass Spanien gegen sie ewig spielen kann.“ Er führte weiter aus, dass die Spieler nicht die erforderliche Bereitschaft zeigten, um die notwendigen Laufwege einzuüben. „Nicht, weil Frankreich nicht will, sondern, weil die Spieler keinen Bock haben zu trainieren“, so Kramer. Diese Aussage verdeutlicht die Diskrepanz zwischen den Erwartungen an die Spieler und deren tatsächlichem Engagement.

Hintergrund

Kramer wollte seine Kritik nicht direkt an Trainer Didier Deschamps richten, betonte jedoch, dass auf diesem hohen Niveau die Trainingsmethoden entscheidend sind. Er bemerkte, dass viele französische Spieler in ihren Vereinen nicht darauf vorbereitet sind, gegen ein Team mit hohem Ballbesitz zu spielen. Dies könnte ein wesentlicher Faktor für die Niederlage gewesen sein. Christian Streich, ehemaliger Trainer des SC Freiburg und ebenfalls ZDF-Experte, unterstützte Kramers Einschätzung und hob hervor, dass der spanische Trainer Luis de la Fuente einen entscheidenden Vorteil habe, da er seit Jahren mit vielen seiner Spieler zusammenarbeitet. Zudem wird die Frage, wo man das Viertelfinalspiel Frankreich gegen Marokko sehen kann, immer relevanter.

Risiken

Die Kritik an der Trainingsbereitschaft könnte langfristige Auswirkungen auf die französische Nationalmannschaft haben. Wenn die Spieler nicht bereit sind, sich intensiv auf die Spiele vorzubereiten, könnte dies die Leistung des Teams in zukünftigen Wettbewerben gefährden. Die Diskussion über die Trainingskultur wird in den kommenden Wochen sicherlich weitergeführt werden, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Qualifikationsspiele und die nächste Europameisterschaft. Auch die Äußerungen von Schweinsteiger zur WM 2026 könnten hier eine Rolle spielen.

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Quellen: t-online

Bildquelle: Vitalii Vitleo / Shutterstock.com

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