Ausblick / Was als Nächstes zu erwarten ist: Der Tod von William Smithers, bekannt aus der Kultserie „Dallas“, hat eine Welle der Trauer unter seinen Fans ausgelöst. Der Schauspieler, der als einer der markantesten Antagonisten der Serie in Erinnerung bleibt, verstarb im Alter von 98 Jahren.
Aktueller Stand
William Smithers ist in Kalifornien verstorben, wie die „Santa Barbara Independent“ berichtete. Über die genauen Umstände seines Todes ist bislang nichts bekannt. Smithers lebte seine letzten Jahre in der sonnigen Küstenstadt, wo er sich nach einer langen und erfolgreichen Karriere zur Ruhe setzte.
Hintergrund
Smithers wurde vor allem durch seine Rolle als Jeremy Wendell in der CBS-Serie „Dallas“ berühmt, die von 1981 bis 1989 ausgestrahlt wurde. In über 50 Episoden stellte er den skrupellosen Ölmagnaten dar, der als erbitterter Rivale von J.R. Ewing, gespielt von Larry Hagman, auftrat. Seine Figur, der Vorsitzende von WestStar Oil, entwickelte sich zu einem der denkwürdigsten Antagonisten der Serie. Smithers‘ schauspielerisches Talent ließ selbst den gefürchteten J.R. Ewing zeitweise harmlos erscheinen. Diese bemerkenswerte Fähigkeit erinnert an andere große Talente, wie etwa die Trauer um Donald Gibb, die die Filmwelt erschütterte.
Risiken
Die Nachricht von seinem Tod hat eine Vielzahl von Reaktionen in den sozialen Medien ausgelöst. Fans würdigen Smithers als „fantastischen“ Bösewicht und erinnern sich an seine beeindruckende Leistung in der Serie. Ein Nutzer äußerte:
„Er spielte einen so guten Bösewicht, ich liebte diese Show. Er hatte ein langes Leben.“
Ein anderer kommentierte:
„Tut mir leid, das zu hören. Ruhe in Frieden, er spielte Jeremy Wendell so gut und gab J.R. etwas, worüber er sich Sorgen machen musste.“
Die Wertschätzung für Smithers‘ schauspielerisches Können spiegelt sich in zahlreichen Kommentaren wider.
Karriere und Erfolge von William Smithers
Neben seiner Rolle in „Dallas“ war Smithers auch in anderen Film- und Fernsehproduktionen aktiv. Er gab sein Leinwanddebüt 1956 in Robert Aldrichs Kriegsdrama „Attack“. In den 1970er Jahren trat er in Filmen wie „Trouble Man“ und „Scorpio“ auf, bevor er in „Papillon“ (1973) als gefängnisdirektor Barrot eine seiner denkwürdigsten Rollen spielte. Diese Darstellung wurde so eindrucksvoll, dass die Figur im Film „Demolition Man“ (1993) nach ihm benannt wurde.
Seine Karriere begann auf der Theaterbühne, wo er 1951 am Broadway in „Romeo und Julia“ debütierte. Für seine Rolle als Tybalt erhielt er den Theater World Award. Auch seine Off-Broadway-Darbietung in Tschechows „Die Möwe“ wurde mit einem Obie Award ausgezeichnet.
Von „Peyton Place“ zu „Dallas“ und Rechtsstreit mit MGM
Smithers‘ Fernsehkarriere startete 1965 in der ersten Primetime-Seifenoper „Peyton Place“. Dort spielte er bis 1966 die Rolle des David Schuster. Diese Rolle führte ihn von New York nach Los Angeles, wo er schließlich in „Dallas“ mitwirkte. Seine Zusammenarbeit mit Larry Hagman beschrieb er als inspirierend:
„Larry war ein starker Schauspieler. Ich hatte das Gefühl, auf der Höhe meines Spiels sein zu müssen.“
Smithers blieb bis in die 1990er Jahre aktiv, bevor er sich mit seiner Frau, einer Schauspielerin und Autorin, in Santa Barbara niederließ. Sein Tod erinnert auch an andere große Verluste in der Schauspielwelt, wie den Abschied von Mariclare Costello, die ebenfalls eine bedeutende Karriere hatte.
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