Der Schauspieler Martin Brambach, bekannt für seine Rolle als Kommissar Peter Michael Schnabel im Dresdner „Tatort“, hat einen geplanten Auftritt in Halle (Saale) kurzfristig absagen müssen. Der 58-Jährige befindet sich derzeit im Krankenhaus und wird dort medizinisch untersucht.
Auf Facebook äußerte Brambach, dass er „aus gesundheitlichen Gründen am Samstag“ nicht an dem Event in Halle teilnehmen könne, was er als „sehr schade“ empfindet. Laut Berichten handelte es sich bei dem Termin um die Eröffnung eines Baumarktes, für den Brambach als Werbegesicht tätig ist.
In einem begleitenden Foto auf Facebook zeigt sich der Schauspieler mit Brille und einem Drei-Tage-Bart, während er leicht müde in die Kamera blickt. Details zu seiner Erkrankung wurden zunächst nicht bekannt gegeben, jedoch beruhigte sein Management die Fans mit der Aussage, dass es sich nicht um eine lebensbedrohliche Situation handelt.
Brambach selbst gab in einem Interview an:
„Meinem Post auf Facebook ist nichts hinzuzufügen, außer dass ich auf dem Weg der Besserung bin und es unendlich bedauere, an diesem Wochenende nicht mit meiner Familie nach Halle reisen zu können. Aber das werden wir nachholen.“
Die geplante Reise hatte für den Schauspieler eine besondere Bedeutung, da er enge familiäre Verbindungen nach Sachsen-Anhalt hat.
„Halle ist nicht nur eine wunderschöne Stadt, in der meine Groß- und Urgroßeltern gelebt haben und gestorben sind. Ich habe auch immer noch eine Tante und meinen Cousin mit seiner Familie, die in Halle wohnen“,
erklärte Brambach. In seiner Kindheit verbrachte er nahezu jede Sommerferienzeit in Halle.
Martin Brambach gehört seit 2016 zum festen Ensemble des Dresdner „Tatort“ und ermittelt dort an der Seite von Cornelia Gröschel, die die Rolle der Kriminaloberkommissarin Leonie Winkler spielt. In Bezug auf seine gesundheitliche Situation könnte es interessant sein, mehr über die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu erfahren, da solche Themen oft in den Medien diskutiert werden.
„`
Bildquelle: depositphotos