Der FC Schalke 04 trauert um eine seiner herausragenden Vereinslegenden. Manfred Kreuz ist am 22. April im Alter von 90 Jahren verstorben. Der ehemalige Offensivspieler hinterließ über Jahrzehnte hinweg einen bleibenden Eindruck beim Verein und wird unvergessen bleiben.
Für Schalke stellt sein Ableben einen erheblichen Verlust dar. Kreuz war eine prägende Figur während der glorreichen Zeiten des Klubs und wurde 1958 Meisterspieler. Auch als Ehrenspielführer und Mitglied des Ehrenpräsidiums blieb er dem Verein bis zu seinem Lebensende eng verbunden.
Ein Leben für Schalke 04
Manfred Kreuz trat 1956 dem FC Schalke 04 bei, nachdem er von Ernst Kuzorra und Trainer Edi Frühwirth entdeckt wurde. Schnell entwickelte er sich zu einem torgefährlichen Angreifer und zu einem unverzichtbaren Leistungsträger im Team.
Sein größter Erfolg im Trikot von Schalke 04 ereignete sich 1958. Im Endspiel gegen den Hamburger SV erzielte er beim 3:0 den entscheidenden Treffer zur letzten deutschen Meisterschaft des Klubs. Dieser Moment bleibt für den Traditionsverein aus Gelsenkirchen historisch.
Ein bleibendes Erbe
Bis 1968 führte Kreuz die Mannschaft als Kapitän auf das Spielfeld. Insgesamt bestritt er 241 Spiele für Schalke und erzielte dabei 62 Tore. Auch nach seinem Karriereende blieb er dem Verein treu und eng verbunden.
Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn war Kreuz ein fester Bestandteil der Schalke-Familie. Er trainierte die Amateure, war im Ehrenrat tätig und besuchte regelmäßig die Spiele in der Veltins-Arena. Schalke blieb für ihn bis zum Schluss eine Herzensangelegenheit. Von 1999 bis 2013 war er zudem im Ehrenrat des Vereins aktiv und prägte damit auch abseits des Spielfelds entscheidend mit. Wie konnte es zu dem tragischen Unfall von Reiner Wirsching kommen? Zudem erinnert der Verlust von Jacek Magiera: Unerwarteter Verlust des Co-Trainers der polnischen Nationalmannschaft im Alter von 49 an die fragilen Momente im Sport.
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Bildquelle: Haggis MacHaggis via Wikimedia Commons (CC0)