Der britisch-kanadische Sänger David Clayton-Thomas, bekannt als Frontmann der Jazzrock-Band Blood, Sweat & Tears, ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Hits wie „You’ve Made Me So Very Happy“ und „And When I Die“ machten ihn berühmt und prägten die Musikszene nachhaltig.
Sein Pressevertreter Eric Alper gab bekannt, dass Clayton-Thomas am Mittwochabend im St. Michael’s Hospital in Toronto friedlich verstarb. Details zur Todesursache sind bislang nicht veröffentlicht worden.
Die musikalische Laufbahn von Clayton-Thomas begann in den 1960er-Jahren, als er als Sänger bei den Bands The Shays und The Bossmen auftrat. Sein Durchbruch kam 1968 mit seinem Beitritt zu Blood, Sweat & Tears. Das selbstbetitelte Debütalbum der Band verkaufte sich weltweit über zehn Millionen Mal und hielt sich sieben Wochen auf Platz eins der US-Billboard-Charts.
Die Band erhielt insgesamt fünf Grammy Awards, darunter die Auszeichnung für das Album des Jahres im Jahr 1970. Nach seinem Ausstieg aus der Band im Jahr 1972 veröffentlichte er mehrere Soloalben und tourte allein, bevor er 1981 zu Blood, Sweat & Tears zurückkehrte. 1996 wurde er in die Canadian Music Hall of Fame aufgenommen.
Er hinterlässt seine beiden Töchter, Ashleigh Clayton-Thomas und Christine Graham. In Gedenken an den Musiker ist ein Konzert geplant, dessen Erlös einer Organisation namens Peacebuilders Canada zugutekommen soll. Diese setzt sich für Kinder und Jugendliche ein, die in Konflikt mit dem Gesetz geraten sind.
Clayton-Thomas hinterlässt ein bleibendes Erbe, das durch seine einzigartigen Melodien und Texte weiterleben wird.
Quellen: tag24
Bildquelle: depositphotos