Aachen (Nordrhein-Westfalen) – Im Hürtgenwald, nahe der Deutsch-Belgischen Grenze, ereignete sich ein tragischer Vorfall. Bei einem Flugzeugabsturz verloren zwei Menschen ihr Leben. Nach Informationen ist ein Kleinflugzeug, das einer Flugschule aus dem Kreis Düren gehört, über dem Wald abgestürzt.
Der Bürgermeister von Hürtgenwald, Stephan Cranen, bestätigte, dass das Flugzeug vom Flugplatz Aachen-Merzbrück gestartet war. Der Notruf erreichte die örtliche Feuerwehr am Dienstagnachmittag gegen 16:46 Uhr. Zeugen berichteten von einem Kleinflugzeug, das über dem Wald in Nordrhein-Westfalen abgestürzt sei. Umgehend machte sich der Rettungshubschrauber Christoph Europa 1 auf den Weg zur Absturzstelle. Auch ein Bundeswehr-Hubschrauber war im Einsatz.
Wrack im Wald entdeckt
Wanderer trugen offenbar zur Auffindung des Wracks bei, indem sie das Flugzeug mitten im Wald in der Nähe der Wehebachtalsperre entdeckten. Bei dem Absturz kamen beide Insassen ums Leben, was die Freiwillige Feuerwehr Hürtgenwald am Abend über soziale Medien bestätigte. Die Polizei im Kreis Düren äußerte sich später ebenfalls dazu: „Zur Identität der Verstorbenen können aktuell noch keine Angaben gemacht werden“, so ein Sprecher. Weitere Informationen zum Absturz wurden zunächst nicht veröffentlicht. Ähnliche Vorfälle, wie der Notfall eines Eurowings-Flugzeugs, zeigen, wie wichtig Sicherheitsuntersuchungen sind.
Details zum Absturz
Nach Informationen soll das Flugzeug nicht ausreichend Höhe gehabt haben und eine Baumkrone berührt haben, bevor es abstürzte. Die Maschine schlug mit voller Wucht auf den Boden auf. Die genaue Ursache des Absturzes ist bislang unklar. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde eingeschaltet, und die Ermittlungen sind im Gange, wie die Polizei mitteilte. Tragische Unfälle, wie der Unfall auf der Landstraße, verdeutlichen die Gefahren im Straßenverkehr.
Flugzeug für Pilotentraining genutzt
Wie berichtet wurde, handelt es sich bei dem abgestürzten Flugzeug um eine Extra 330 LX, die einer Flugschule aus Würselen gehört. Mit diesem Kleinflugzeug werden sogenannte „Upset Prevention and Recovery Trainings“ durchgeführt. In diesem speziellen Training üben Piloten gezielt, mit Gefahrensituationen umzugehen, um im Ernstfall den Verlust der Kontrolle zu vermeiden. Nach Informationen war am Dienstagnachmittag kein Übungsflug geplant. Um welche Art von Flug es sich handelte, ist noch unklar. Ähnliche tragische Vorfälle, wie die Tragödie beim Camping, erinnern uns daran, wie schnell das Leben enden kann.
„`
Bildquelle: depositphotos