Wassenberg (NRW) – Am Montagabend wurde in der Innenstadt von Wassenberg im Kreis Heinsberg ein Mann erschossen. Seitdem ist die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort. Mehrere Straßen wurden gesperrt, während ein Polizeihubschrauber über dem Einsatzgebiet kreist.
Eine Sprecherin der Polizei bestätigte, dass das Opfer an einer Straße tödliche Verletzungen erlitten hat. Zeugen berichteten, dass ein Mann kurz nach 20 Uhr auf einen anderen geschossen habe. Nach Informationen hat ein Bundeswehrsoldat versucht, Erste Hilfe zu leisten. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls anwesend, konnte jedoch nicht mehr helfen. Der Mann verstarb noch am Tatort.
Täter weiterhin auf der Flucht
Aktuellen Erkenntnissen zufolge sucht die Polizei nach dem mutmaßlichen Schützen. Der Bereich um den Tatort wurde umfassend abgesperrt. Berichten zufolge soll das Opfer nach den Schüssen noch einige Meter weitergelaufen sein. Auch die etwa 300 Meter entfernte Volksbank wurde gesperrt, da möglicherweise dort die Schüsse gefallen sind. Der Täter soll aus einem Fahrzeug heraus geschossen und anschließend geflüchtet sein. Zu den Hintergründen der Tat und einem möglichen Motiv machte die Polizei bislang keine Angaben. Vor Ort ist zudem ein Team der Notfallseelsorge im Einsatz, um Zeugen zu betreuen. In ähnlichen Fällen, wie dem Vorfall in Leipzig, ist die Aufklärung oft langwierig.
In der Region gab es in letzter Zeit mehrere tragische Ereignisse, darunter die Suchaktion in Bayern, bei der ein 14-Jähriger tot aufgefunden wurde. Solche Vorfälle werfen oft Fragen über die Sicherheit in unseren Städten auf.
Ein weiterer besorgniserregender Vorfall ereignete sich in Linz, wo drei Tote zu beklagen waren. Die Hintergründe sind unklar und die Angst vor weiteren Vorfällen wächst.
„`
Quellen: Bild
Bildquelle: depositphotos