Die aktuelle Drogenkriminalität in Mexiko erhält durch einen bedeutenden Fund von 24.400 Litern flüssigem Methamphetamin, auch bekannt als Crystal Meth, einen neuen Fokus. Dieser große Schlag gegen den Drogenhandel wurde vom mexikanischen Sicherheitsministerium am Montag verkündet, und stellt den zweitgrößten jemals in Mexiko sichergestellten Vorrat dieser Substanz dar.
Details zur Razzia
Die Durchsuchung fand in Los Mochis, im Bundesstaat Sinaloa, statt, wo das einflussreiche Sinaloa-Kartell operiert. Laut Sicherheitsminister Omar García Harfuch wurde das flüssige Methamphetamin in mehreren Containern entdeckt, während ein Verdächtiger festgenommen werden konnte. Darüber hinaus wurden in zwei anderen Bundesstaaten zusätzlich zwei Tonnen Kokain sichergestellt.
Hintergrund der Drogenkriminalität
Seit 2024 sind in der Region interne Konflikte zwischen verschiedenen Fraktionen des Sinaloa-Kartells zu beobachten, die zu zahlreichen Toten und Entführungen geführt haben. Die USA werfen diesem Kartell vor, das gefährliche Opioid Fentanyl über die Grenze zu schmuggeln, was jährlich zu zehntausenden Überdosen in den Vereinigten Staaten führt. In einem ähnlichen Kontext gab es auch Berichte über den Tränengaseinsatz der Polizei gegen Lehrerproteste in der Nähe der WM-Fanmeile.
Politische Reaktionen
Der Gründer des Sinaloa-Kartells, Joaquín „El Chapo“ Guzmán, befindet sich derzeit in den USA in Haft und muss eine lebenslange Strafe absitzen. Seit der Rückkehr von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus Anfang 2025 drängt dieser die mexikanische Regierung, den Kampf gegen die Drogenkriminalität zu intensivieren, was zu einem Anstieg an erfolgreichen Drogenrazzien und Festnahmen in Mexiko geführt hat. Auch die EU fördert regionale Produktion lebenswichtiger Medikamente für bessere Versorgungssicherheit, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern.
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Quellen: stern
Bildquelle: depositphotos