Buggenhout (Belgien) – Am Dienstagmorgen kam es zu einem schweren Unglück, als ein Zug mit einem Schulbus kollidierte. Nach Angaben von VRT News sind mehrere Personen ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich an einem Bahnübergang in Buggenhout, einer Stadt zwischen Antwerpen und Brüssel.
Schulbus ignoriert geschlossene Schranken
Belgische Medien berichten, dass der Zug sich noch etwa einen Kilometer vom Bahnhof entfernt befand und bereits bremste. Um 8:08 Uhr überquerte der Schulbus den Bahnübergang, obwohl die Schranken bereits geschlossen waren. Auf Überwachungsvideos ist zu erkennen, dass sowohl die Schranken als auch die Ampel rot waren. Ein Sprecher von Infrabel, der belgischen Eisenbahninfrastrukturbehörde, erklärte:
„Die Aufnahmen zeigen, dass die Schranken geschlossen und die Ampel rot war. Wir wissen nicht, wie es zu dem Unfall kommen konnte.“
Besatzung des Schulbusses
Die genaue Anzahl der Todesopfer und Verletzten ist derzeit noch unklar. Rund 100 Fahrgäste des Zuges wurden evakuiert und erhalten Betreuung. Der Schulbus, ein Kleintransporter, war mit sieben Schulkindern, dem Fahrer und einer Begleitperson besetzt. Die Polizei hat die Unfallstelle gesichert und nimmt derzeit Ermittlungen auf. Ein Gutachter wurde hinzugezogen, um die Umstände des Zugunglücks zu rekonstruieren. Ähnliche Vorfälle, wie der Unfall eines Schülers bei einem Fahrradunfall in Burgdorf, zeigen, wie wichtig Sicherheit im Straßenverkehr ist. Auch in anderen Städten, wie in Leipzig, gab es tragische Vorfälle, die die Aufmerksamkeit auf die Sicherheit im öffentlichen Raum lenken.
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