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Ölreserven der USA auf einem 40-Jahres-Tief: Iran-Konflikt hinterlässt deutliche Spuren

Die strategische Ölreserve der USA erreicht den tiefsten Stand seit 40 Jahren, während der Iran-Krieg die Vorräte weiter belastet. Angesichts steigender Treibstoffpreise und eines drohenden Mangels warnen Experten vor möglichen Engpässen.

Ölreserven der USA auf einem 40-Jahres-Tief: Iran-Konflikt hinterlässt deutliche Spuren
KI-generiert

Die strategischen Ölvorräte der Vereinigten Staaten erreichen im Kontext des Iran-Kriegs einen kritischen Tiefstand, der besorgniserregende Implikationen für die Energiepreise und die nationale Sicherheit mit sich bringen könnte. Der Rückgang dieser Reserven wird von Experten als alarmierend eingestuft.

Nach aktuellen Berichten beläuft sich die strategische Ölreserve der USA im Juni 2023 auf 340,3 Millionen Barrel, was dem niedrigsten Wert seit Juli 1983 entspricht. Ein Barrel entspricht in etwa 159 Litern. Diese Abnahme erfolgt vor dem Hintergrund eines signifikanten Anstiegs der Ölpreise, der durch die Entwicklungen im Iran bedingt ist.

Im März 2023 kam es zu einer historischen Einigung zwischen den USA, Deutschland und anderen Mitgliedsstaaten der Internationalen Energie-Agentur (IEA), die größte Freigabe ihrer Notfallreserven zu beschließen. Allerdings äußerte US-Präsident Donald Trump Bedenken bezüglich der zu erwartenden Effekte dieser Maßnahme und prognostizierte lediglich einen marginalen Rückgang der Preise.

Die innenpolitische Lage für Trump gestaltet sich angespannt. Die Treibstoffpreise sind im Zuge des Iran-Kriegs erheblich gestiegen, was seine Zustimmungswerte vor den bevorstehenden Kongress-Zwischenwahlen im November weiter sinken ließ. Was treibt die Unzufriedenheit der Amerikaner mit Spritpreisen und ihrer Haltung zum Iran-Konflikt an?

Am vergangenen Sonntag präsentierte Trump ein Rahmenabkommen mit dem Iran, das sowohl auf eine Beendigung des Krieges als auch der damit verbundenen Ölkrise abzielt. Konkrete Details zu diesem Abkommen stehen hingegen noch aus. Die IEA sowie andere Organisationen warnen bereits vor einem drohenden Treibstoffmangel in den kommenden Monaten.

Die strategische Ölreserve der USA wurde nach den Ölkrisen der 1970er Jahre ins Leben gerufen und hat eine maximale Kapazität von 714 Millionen Barrel. Zu Beginn der US-israelischen Luftangriffe auf den Iran Ende Februar lag der Vorrat allerdings nur bei etwa 415 Millionen Barrel. Brüssel plant „gezielte Hilfen“: Eurogruppe warnt vor größter Energiekrise aller Zeiten

Trump hat seinem Vorgänger Joe Biden vorgeworfen, die Reserve aus politischen Gründen in Anspruch genommen zu haben, was die USA in einem Krisenfall geschwächt habe. Nach der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022 entnahm Biden etwa 40 Prozent der Reserve zur Stabilisierung der Spritpreise. Obwohl Trump im Wahlkampf versprach, die Reserve „unverzüglich“ wieder aufzufüllen, geschah dies seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 nur in begrenztem Umfang. Trump plant Blockade der Straße von Hormus nach Iran-Verhandlungen

Die abnehmenden Vorräte werfen ernsthafte Fragen zur Belastbarkeit der Krisenpuffer der USA auf, insbesondere in Anbetracht zukünftiger Störungen der Preise und Lieferketten. Bereits jetzt hat die internationale Gemeinschaft begonnen, ihre Notfallmaßnahmen zu aktivieren, um auf die sich zuspitzende Situation zu reagieren.

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Quellen: n-tv, US-Strategiereserve auf 40-Jahres-Tief: Iran-Krieg zehrt an Ölreserven

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