Am Sonntag ereignete sich auf dem Kreuzfahrtschiff „Aida Perla“ ein medizinischer Notfall, der eine sofortige Änderung der Route erforderte. Laut Berichten wurde gegen 10 Uhr beschlossen, das Schiff umzuleiten, um einem Passagier schnellstmöglich medizinische Unterstützung zukommen zu lassen.
Kurskorrektur und Hubschraubereinsatz
Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Kreuzfahrtschiff zwischen Hamburg und Haugesund in Norwegen und war auf dem Weg zur dänischen Stadt Esbjerg. Um den betroffenen Passagier schnell zu evakuieren, wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert. Angaben zu Alter oder Geschlecht der Person sind bislang nicht veröffentlicht worden.
Vorkehrungen für die medizinische Notfallversorgung
Um die sichere Aufnahme des Patienten zu gewährleisten, wurden einige Bereiche der „Aida Perla“ temporär absperrt. Hierzu zählten mehrere Außendecks sowie ein Club. Letztendlich gelang es dem Hubschrauber, den Passagier in das nächstgelegene Krankenhaus zu transportieren.
Medizinische Notfälle auf Kreuzfahrten
Bei Kreuzfahrten werden medizinische Notausschiffungen in Betracht gezogen, wenn die vorhandene medizinische Versorgung an Bord nicht ausreichend ist. Obwohl Kreuzfahrtschiffe über Ärzte und kleine Krankenstationen verfügen, sind diese nicht für jede Art von Erkrankung oder Verletzung ausgestattet. In solchen Situationen treffen der Schiffsarzt, der Kapitän und die zuständigen Landbehörden gemeinsam Entscheidungen über das weitere Vorgehen.
Fortsetzung der Reise
Nachdem der Vorfall behandelt wurde, setzte die „Aida Perla“ mit einer geringfügigen Verzögerung ihre Fahrt fort. Das Kreuzfahrtschiff hatte seine Reise am Samstag in Hamburg begonnen und ist auf einer einwöchigen Tour durch Skandinavien, die Stopps in Haugesund, Nordfjordeid, Ålesund und Bergen umfasst, bevor es nach Hamburg zurückkehrt.
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Quellen: t-online, tag24
Bildquelle: Carl Ha via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)