In Brasilien ereignete sich ein tragischer Vorfall, bei dem eine Frau durch exorzistische Handlungen ums Leben kam. Ihr Freund, der angab, versuchte zu sein, ihre vermeintlichen Dämonen auszutreiben, führte zu schweren Kopfverletzungen, die tödlich endeten.
Schreckliche Umstände des Vorfalls
In der Stadt Serra fand dieser brutale Vorfall statt, bei dem die 26-jährige Frau auf dramatische Weise starb. Der Freund, der erst seit rund vier Wochen mit der Frau bekannt war, hatte, so die Polizei, nach dem Konsum illegaler Drogen den Eindruck, sie sei „von Dämonen besessen“. Sein Angriff wurde von ihm selbst als Versuch beschrieben, diese „auszutreiben“.
Ein schockierendes Entdecken der Nachbarn
Die Nachbarn berichteten von durchdringenden Schreien aus der Wohnung, was sie dazu veranlasste, die Polizei zu rufen. In den Berichten wird erwähnt, dass der Mann nach dem Vorfall zunächst um Hilfe bat, woraufhin ein Nachbar die Wohnung betrat und die Frau auf dem Boden, krampfend und in einem kritischen Zustand, entdeckte. Eine Krankenpflegeschülerin aus dem Gebäude versuchte, Erste Hilfe zu leisten, doch für die Brasilianerin kam jede Hilfe zu spät. Sie wurde vor Ort für tot erklärt.
Verletzungen und Obduktion
Zeugen berichteten von zahlreichen Verletzungen an ihrem Körper. Besonders auffällig waren Würgemale am Hals sowie sichtbare Traumata im Gesicht. Zudem trat Blut aus ihren Ohren aus, und ihr Körper wies mehrere Blutergüsse auf.
Die anschließende Obduktion durch ein rechtsmedizinisches Institut ergab, dass die Todesursache eine Hirnblutung sowie ein Schädel-Hirn-Trauma waren, die durch erhebliche stumpfe Gewalteinwirkung verursacht wurden.
Rechtliche Konsequenzen für den Täter
Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter am Tatort fest. Er wurde wegen schweren Totschlags angeklagt und befindet sich derzeit in Haft. Die Ermittlungen zum Fall sind noch im Gange.
Quellen: news