Ausblick / Was als Nächstes zu erwarten ist: Der Panikrocker Udo Lindenberg hat erneut einen Auftritt absagen müssen, diesmal bei der Verleihung des Panik-Preises seiner eigenen Stiftung. Die Ärzte haben ihm geraten, sich weiterhin zu schonen, was die Fans und die Veranstaltung vor Herausforderungen stellt.
Aktueller Stand
Die Absage ist auf eine anhaltende Entzündung der Magenschleimhaut zurückzuführen, die den 80-jährigen Künstler seit längerer Zeit plagt. Laut einer Mitteilung der Udo-Lindenberg-Stiftung in Pforzheim benötigt Lindenberg „auf dringende ärztliche Empfehlung ausreichend Zeit zur vollständigen Genesung“. Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, wurde jedoch getroffen, um seine Gesundheit nicht zu gefährden.
Hintergrund
Bereits vor sechs Wochen musste Lindenberg einen Auftritt absagen, was auf seine gesundheitlichen Probleme hinwies. Die Stiftung erklärte, dass der Künstler sich noch immer in Behandlung befinde. „Ich habe mich so auf den Abend und Euch, meine Panik-Family, gefreut“, wird Lindenberg zitiert. „Und ich bin sehr betrübt, dass es nun doch nicht hinhaut.“ Bei der Preisverleihung am 1. August im Kloster Hirsau in Calw bei Pforzheim sollte er ein etwa 20-minütiges Akustik-Set spielen. Stattdessen werden die Auftritte der Preisträger und weitere Programmpunkte als Ersatz für den Panikrocker stattfinden.
Risiken
Die wiederholten Absagen werfen Fragen über die langfristige Gesundheit des Künstlers auf. Bereits Ende Mai hatte Lindenberg einen für Anfang Juni geplanten Auftritt in seiner Heimatstadt Gronau im Münsterland abgesagt. Trotz der gesundheitlichen Rückschläge zeigt sich der Rockstar kämpferisch und äußerte: „Ich verspreche, sobald Dr. Schleuderknie wieder über die Bühne federt, sehen wir uns wieder!“ Zudem bleibt der Gesundheitszustand von Ralph Siegel nach seiner Lungenentzündung besorgniserregend.
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Quellen: mopo
Bildquelle: Michael Lucan via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 de)